Newcastle Konsolidierung
Wenn ein kleines Unternehmen Wachstumspotential hat und bereit ist, sich mit anderen Branchengeschäften zu einer größeren Einheit zusammenzuschließen, ist die Newcastle Konsolidierung der richtige Weg zur Nachfolgeregelung und Veräußerung.
Ein größeres Unternehmen mit höherem Umsatz und Ertrag, mit einfacherem Kapitalzugang und professionellem Management, kann das Wachstumspotential besser nutzen. Als Teil der größeren Organisation kann der Inhaber des kleinen Unternehmens auch einen höheren Kaufpreis erwarten. Die "kritische Masse" von kleineren Unternehmen, aus denen durch die Konsolidierung eine große Einheit entsteht, schafft einen eigenständigen Wert. Dieser Wert ist umso höher, je stärker das Unternehmen in der Zukunft wachsen kann. Entsprechend werden Marktwert und Aktienkurs steigen.
Im Rahmen einer Newcastle Konsolidierung tauschen die Inhaber der kleinen konsolidierten Geschäfte ihre Anteile enweder gegen Barzahlung oder gegen Aktien, Schuldverschreibungen und Optionsscheine der konsoldidierten Gesellschaft. Die Konsolidierung erfolgt im Rahmen eines Fusionsereignisses (Merger Event), durch das an einem Tag unmittelbar ein großes Unternehmen mit den zusammengefassten Umsätzen, Erträgen, Managementkapazitäten und Mitarbeitern der konsolidierten Geschäfte entsteht, die zunächst als Tochtergesellschaften weiterleben. Das Fusionsereignis selbst schafft damit einen Mehr-Wert, der sich noch erhöht, wenn das konsolidierte Unternehmen füher oder später an die Börse gebracht werden kann. Die Konsolidierung bedeutet jedoch auch, dass eine wirklich gut funktionierende neue Organisation entsteht, die auf allen Ebenen und in allen Bereichen bestmögliche Praktiken, Strategien, Technologien, Managementmethoden und Führungsprinzipien einführt. Die alten Geschäftsinhaber werden in die dazu erforderlichen Entscheidungen eingebunden, z. B. bei der Auswahl eines professionellen Managements mit Branchenerfahrung und "Wall Street"-Ansehen. Dieses Management muss die alten Inhaber bei diesem Transformations- und Integrationsprozess begleiten, um die inhabergeführten Geschäften in eine neue kooperative Unternehmenskultur zu überführen, die den Erfolg der Konsolidierung wesentlich bestimmt. Die erfolgreiche Integration ist die Voraussetzung für weiteres organisches Wachstum oder zusätzliche Akqusitionen, die den Unternehmenswert erhöhen und das Unternehmen für große Branchenunternehmen oder die Börse attraktiv machen. Dadurch können auch die ehemaligen Inhaber für ihre Unternehmen oft einen mehrfach höheren Preis erzielen als über die zuvor genannten Verkaufsmöglichkeiten. Darüberhinaus können sie die erhaltenen Wertpapiere beleihen und gegebenenfalls über mehrere Jahre mit Steuervorteilen verkaufen.
Die alten Inhaber und ihre Mitarbeiter können desweiteren ihren Aktienbesitz durch Optionen und ähnliche Anreize erhöhen, solange sie im konsolidierten Unternehmen noch aktiv tätig sind. Das erhöht nicht nur ihr persönliches Interesse am Erfolg der Konsolidierung sondern trägt gleichzeitig zu diesem Erfolg bei.